Sonntag, 7. Juni 2009

Hirngetwitter

Irgendwie wird alles kürzer. Ich ertappe mich dabei, dass ich mittlerweile einen längeren Blogeintrag scheue. Die 160 Zeichen sind zur Angstgrenze geworden. Dabei habe ich nur einen Twitter-Account, den ich zum "followen", wie man neudeutsch sagt, ein paar meiner Lieblingsmusiker nutze. Aber nachdem die 80er Jahre mit MTV und kurzen Musikvideos das Fernsehverhalten der damaliegen Jugendlichen und jungen Erwachsenen geprägt haben, scheint mir meine Generation nicht mehr in der Lage, längere Text über ihre Befindlichkeit zu verfassen. Das ist bestimmt ein Interessantes Thema für Kulturwissenschaftler und Kommunikationsforscher.
Aber heute, nachdem ich schon 20 Seiten gelesen, 12 Seiten geschrieben, ein Handout gemacht und ein paar Seiten der Bachelorarbeit einer Freundin korrigiert habe, bin ich jetzt eigentlich auch ganz froh hier nur kurz zu zwitschern, was ich ursprünglich schreiben wollte, bis mir der oben beschriebene Gedanke kam (dieser Satz hätte Twitter schon gesprengt... gut dass es noch Blogs gibt!): Manchmal ist anderer Leuts Bachelorarbeiten korrigieren, wie der Versuch einem Messi, das Zimmer auf zu räumen...
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