Dienstag, 23. September 2008

Neukölle Alaaf (3. Teil)


Nun ist es vollbracht. Ich bin umgezogen und darf mich von nun an Neuköllnerin nennen. Obwohl unsere Wohnung noch eine chaotische Baustelle ist, fühle ich mich schon pudelwohl und merke jetzt schon, dass der Umzug genau der richtige Schritt war. Vor allem bevor der Winter kommt und einem mit seiner Dunkelheit wieder die Stimmung vermiest. Ich bin froh, dass ich vorher noch in eine gesellige WG gezogen bin, in der auch mal abend ein Bierchen, Schwätzchen oder ähnliches drin ist.
Damit ich am vergangenen Umzugssamstag nicht mitten im Chaos übernachten musste, bin ich direkt nachdem alles drin war raus aus der Stadt zum Grillabend mit meinen Wolfskin-Kollegen gefahren. Unsere Chefin besitzt den Luxus eines schönen Gartens im Grünen im schönen Brandenburg (jedem der sich so garnix unter Brandenburg vorstellen kann, dem sei das Lied "Brandenburg" von Rainald Grebe ans Herz gelegt). War auf jeden Fall ein schöner Abend, ein bißchen frisch okay, aber alles in allem doch sehr schön. Vor allem nochmal etwas anderes als Asphalt unter den Füßen zu spüren...
Nun sitze ich in meinem wunderschönen Zimmer, laufe hin und wieder auf und ab um zu begreifen, wie groß es ist, und kämpfe die aufkeimende erste Erkältung nieder (Umckaloabo ole ole!).

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