Donnerstag, 19. Juni 2008

Von Hunden und Mitbewohnern


Manchmal sind Mitbewohner wie Hunde.
Das kann von Vorteil sein, denn wenn man irgendwas nicht mag, kann man es einfach rumliegen lassen und dann wird es in einem unbeobachteten Moment aufgegessen. Selbiges kann bei Mitbewohnern allerdings auch ein Nachteil sein, denn Hunde kommen nicht an Schränke oder auf Tische (außer Lassie vielleicht...) und Hunde essen meistens kein Obst, kein Gemüse, kein Eis. Wenn Hunde krank sind, essen sie manchmal Gras. Es gibt Mitbewohner, die rauchen ständig Gras. Das potenziert wiederum ihren Drang alles aufzuessen, was man nicht in seinem eigenen Kleiderschrank versteckt (gibt es eigentlich Kleiderschränke mit Gefrierfach?) und macht sie gleichzeitig zu einem antriebsschwachen, flegmatischen Bettvorleger.
Viele Hunde bekommen zweimal im Jahr ein neues Fell und verlieren viele Haare. Mitbewohner bekommen einmal im Leben schütteres Haar und verlieren mehr Haare als ein Hund sich erträumen kann. Viele Menschen sind körperlich gegen Hundehaare allergisch. Ich glaube, ich bin psychisch gegen Menschenhaare allergisch...

Übrigens: ich ziehe bald um. Gerade suche ich mit ein paar nettes Leuten zusammen eine Wohnung für eine hübsche 4er WG, in der jeder für seinen eigenen Speiseplan einkauft und weiß wie einfach man mit Staubsauger, Besen und Co, den Haarteppich im Bad entfernt. Kreuzberg oder Neukölln soll es werden. Zentraler, netter, multikultureller und eine Prise szeniger. Ab September werde ich dann hoffentlich in einer schnieken Altbauwohnung wohnen. Ich werde berichten.

Keine Kommentare: