Immerhin zwei Seiten Hausarbeit geschafft und bei der Tagesspiegel Sensation mit den ersten 12 Geschichten ein bißchen Lob eingeheimst. Was für eine erfolgreiche Woche!
Da Berlin im Moment total lahm gelegt ist und es ab Montag noch schlimmer werden soll (GDL sei Dank!) gibt es im Moment nicht viel Neues. Wenn es am Donnerstag noch nicht besser geworden ist werde ich mit meinem Besuch Esta Berlin in einem völlig neuen Licht kennen lernen: Berlin per Anhalter. Daumen raus und ab zum Sightseeing, Shopping, Peoplewatching. Das wird bestimmt ein Spaß. Falls es dazu kommt, werde ich berichten.
Aufgrund mangelnder Eindrücke (Highlight: beim Lidl wurde mir heute zweimal die Vorfahrt von anderen Einkaufswagenfahrern genommen!), hier mal eins meiner besten Pferde aus dem Tagesspiegel.Sensation Stall (siehe letzter Eintrag):
Das Spiel hieß in diesem Fall Wörter-Wahnsinn. Regeln: 10 Minuten, 10 Wörter, ein Thema.
Die Wörter waren: Schlammspringer, mäandert, Panzerung, betoniert, Säuglingsnahrung, wisperte, mausetot, ungnädig, obduziert, Bastille, Branche, Gemellus, Empathiemaschine, landesweit, Magenmüffel
Das Thema: Ypsilantis Schmuddelfilm-Vergangenheit
Was die wenigsten Wissen ist, dass die künftige hessische Ministerpräsidentin Ypsilanti eine Hippie-Vergangenheit hat. Auf einem französischen Festival das "Bastille" genannt wurde, wurde sie in den 60er Jahren als eine der berühmten Schlammspringer gefilmt. Anschließend kann man sie beobachten wie sie ein Wettessen mit Säuglingsnahrung gewinnt und laut ihre "Magenmüffel", wie sie sie dort selbst nennt, in die staunende Menge rülpst. Ypsilanti wurde zu dieser Zeit aufgrund Ihrer Freude, in den Schlamm zu springen, von Ihren Hippie-Freunden nur Hopsilanti genannt. Mittlerweile hat sie die Branche gewechselt und betätigt sich mittlerweile als Empathiemaschine in der SPD. Das Video sollte allerdings auf ungnädige Kritik unter Ihren Konkurrenten stoßen. Diese Geschichte hat sich nun zwischen Ihren politischen Erfolgen festbetoniert und wird immer wieder nach oben mäandert werden. Landesweit wisperten schon lange ihre Parteifreunde über die Gerüchte. Denn schon auf diversen SPD Weihnachtsfeiern hatte sie zu späteter Stunde Ihre kühle Panzerung abgelegt, hatte im Schneidersitz sitzend dir Probleme des Kapitalismus obduziert und zur Gitarre "Are you going to San Francisco" gesungen. Auf Fragen zu Ihrer blumigen Vergangenheit antwortete sie jedoch in gewohnt professionellem Stil: "Der Hippie in mir ist inzwischen so mausetot wie Tiberius Gemellus."
Ich hoffe, ich konnte so ein bißchen unterhalten.
Probiert es selbst mal aus! Es macht wirklich Spaß.
Freitag, 7. März 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen