Da kam ich gerade nach 10 Tagen an Rhein und Elbe wieder zurück an die Spree und freute mich, dass ich nun endlich wieder am heimischen Computer Zeit totschlagen konnte, da passierte es:
Mein Laptop, dem ich den Namen Dilledöpsche gegeben hatte, ging - völlig unerwartet und plötzlich - über Nacht von mir. Er sprang einfach nicht mehr an. Im Moment habe ich ihn zu einem türkischen Computerarzt gebracht und hoffe, dass der noch etwas retten kann, zu einem Preis, der mich nicht gänzlich schröpfen wird...
Als ob das noch nicht genug war, verklebten am selben Tag die Maler meine Zimmerfenster mit Folie. Angeblich, damit sie die Scheiben nicht vollmatschen. In Kombination mit meiner digitalen Isolation möchte ich jedoch auch vorsichtig von einer Verschwörung gegen mich sprechen.
Nun sitze ich im Keller meines Instituts in der Uni, an einem Rechner, dessen Reaktionsvermögen mich in den Wahnsinn treibt (und ich kann noch nichtmal wütend rummotzen, weil überall denkende Menschen um mich herum sitzen...), weshalb dieser Eintrag auch eher kurz ausfallen wird, damit ich noch ein paar Nerven für die Heimfahrt mit der BVG übrig hab.
Es ist schon komisch so ein Leben, das sich gänzlich in der Realität abspielt. Daran können auch Playstation, Beamer und Fernseher nichts ändern. Gleichzeitig ist es erschreckend, wie orientierungslos ich zunächst in meinem Zimmer war. Wo sollte ich hinschauen?! Vielleicht ist es ganz gut, dass ich mal eine kleine Entziehungskur mache und nun gezwungen bin, das Haus zu verlassen und zum Beispiel in der Uni das Internet auf kleine Zettel ab zu schreiben.
Nunja, nächste Woche bin ich dann entweder mit repariertem Mühlchen oder schnittiger neuer Schoßauflage (ist das nicht die Übersetzung von Laptop?!?) zurück und bereit für den Rückfall...
Mittwoch, 22. April 2009
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