Dienstag, 4. März 2008

Into The Movies

Aufgrund von fehlenden Einflüssen von außen und dem bevorstehenden Streik der BVG, habe ich den heutigen Tag genutzt um mich endlich nochmal vor die Tür und unter Menschen zu bewegen. Raus aus dem Hausarbeiten-Mief. Wurde auch Zeit. Damit ich gleichzeitig noch ein bißchen große weite Welt schnuppern kann, den Amerikabezug aber nicht verliere, hielt ich "Into The Wild" für einen angemessenen Film. Vor kurzem wurde er mir von einem Bekannten empfohlen und ich muss sagen: Ich kann die Empfehlung nur weitergeben. Wer keine Angst vor sehr viel Idealismus hat, der findet diesen Film bestimmt genauso gut wie ich. Für mich war er ein bißchen wie "Dead Poets Society" (Club der toten Dichter) vor ca. 10-15 Jahren eine Offenbarung war. Auf jeden Fall sehr inspirierend.
Als ich mich gerade noch ein bißchen über die Vorlagenfigur der Hauptrolle informieren wollte (der Film basiert auf einer wahren Geschichte), musste ich allerdings aufhören zu lesen. So früh wollte ich mir den Film noch nicht entzaubern und rausfinden, dass die Vorlage vielleicht doch nicht so großartig wie im Film dargestellt war.
Alle, die nun Lust haben sich diesen Film anzusehen: nicht runterladen, raubkopieren oder so ein Käse. Dieser Film gehört eindeutig auf eine riesige Leinwand. Es grenzt an Blasphemie sich diese Landschaftsaufnahmen auf irgendeinem Pissel-PC anzuschauen. Geht nochmal ins Kino! Ich war seit langem heute mal wieder in dieser Institution und war nochmal ganz begeistert, wie man einen Film dort nicht nur schauen, sondern erleben kann.

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